Sind Sie auf der Suche nach neuen Matratzen für Ihr Hotel oder Pflegeheim, wissen aber nicht so recht, welche Matratze die richtige ist? Wir verraten Ihnen, was die Vor- und Nachteile der verschiedenen Matratzenarten sind. Damit Sie die richtige Wahl treffen!

Sowohl für ein gutes Hotel als auch ein gutes Pflegeheim ist es absolut entscheidend, wie gut die Gäste schlafen. Denn die richtige Matratze sorgt dafür, dass die Wirbelsäule im Schlaf nicht verkrümmt, sondern gerade bleibt und Ihre Gäste somit gesund. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Sie die bestmögliche Matratze für Ihre Anforderungen auswählen. Denn zufriedene Gäste empfehlen Sie weiter und kommen gerne wieder.

1. Die Federkernmatratze

Bei einer Federkernmatratze besteht der Korpus der Matratze nicht nur aus einem Block Kaltschaum oder Latex, sondern besitzt einen Kern aus einzelnen Federn. Dabei unterscheidet man noch zusätzlich zwischen Bonellfederkernen, bei denen die Federn im Federkern miteinander verwoben sind, oder Taschenfederkernen, bei denen die Federn unabhängig voneinander in einzelne Taschen vernäht sind.

Federkernmatratzen sind viel punktelastischer als reine Kaltschaum- oder Latexmatratzen, da die Stahlfedern des Federkerns auf Druckausübung unterschiedlich reagieren. Dadurch passt sich die Matratze dem Körper viel besser an.

Zusätzlich hierzu entsteht durch den Federkern eine angenehme Luftzirkulation innerhalb der Matratze während des Schlafens, wodurch ein sehr gutes Schlafklima begünstigt wird. Auch bei Federkernmatratzen lassen sich Liege-Zonen finden, die durch unterschiedlich feste Federn erzeugt werden. So geben einige Bereiche der Matratze stärker nach als andere und können sich ideal an den Körper anpassen.

 

Vorteile:

  • relativ günstig
  • sehr gute Luftzirkulation
  • sehr punktelastisch
  • hohe Stützkraft
  • angenehmes Schlafklima
  • gut für schwere Personen

Nachteile:

  • Geräuschbildung möglich (besonders Bonellfederkern)
  • sehr schwer, lässt sich nicht gut wenden
  • sollte nicht mit verstellbaren Lattenrosten verwendet werden



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2. Die Kaltschaummatratze

Eine Kaltschaummatratze besteht aus einem kompletten Kern aus Kaltschaum, wie der Name bereits vermuten lässt. Hierbei handelt es sich um eine Polyurethan-Aufschäumung, die bei niedriger Temperatur ohne Zufuhr von Wärme entsteht. Damit die Kaltschaummatratze für einen optimalen Komfort verschiedene Liegezonen aufweist, wird der Kaltschaumkern mit Einschnitten versehen.

So wird die Matratze flexibel und kann sich besser an die verschiedenen Körperbereiche anpassen, was sich auch Flächenelastizität nennt. 

Eine weitere Eigenschaft ist, dass Kaltschaummatratzen eine sehr gute Wärmeisolation bieten und sich daher sehr gut für Personen eignen, die schnell frieren. Ebenso positiv im Vergleich zur Federkernmatratze fällt auf, dass Kaltschaummatratzen sehr geräuscharm und leicht zu heben sind.

 

Vorteile:

  • geringes Gewicht
  • gute Wärmeisolation
  • hohe Stützkraft
  • absolut geräuschfrei
  • sehr gute Punktelastizität
  • kann auf verstellbaren Lattenrosten verwendet werden

Nachteile:

  • kann nach dem Auspacken unangenehm riechen (chemische Prozesse)
  • ungeeignet für schnell schwitzende Personen





3. Die Viscoschaummatratze

Sicherlich haben Sie bereits von den sogenannten Memory Foam Matratzen gehört, die sich perfekt Ihrem Körper anpassen. Viscoschaummatratzen besitzen nämlich ein Formgedächtnis! Das bedeutet, dass der Viscoschaum unter Einwirkung von Wärme und Druck nachgibt und so die Konturen des Körpers annimmt. (Memory Foam)

Viscoschaummatratzen haben meistens einen Federkern oder Kaltschaumkern, mit einer Außenschicht aus dem guten Viscoschaum. Besonders, wenn Sie unter Rückenschmerzen leiden, ist die Viscoschaummatratze eine ideale Wahl für Sie. Nicht nur, dass sich die Matratze perfekt an Ihren Körper anpasst - Sie speichert noch dazu besonders gut Wärme. Diese Wärme lässt die Muskeln wieder entspannen.

Auf Viscoschaummatratzen haben Sie ein weiches bis mittleres Liegegefühl. Für unruhige Schläfer ist diese Matratze allerdings nicht ideal, da der Viscoschaum die Schlafbewegungen beeinträchtigen kann.

 

Vorteile:

  • perfekte Körperanpassung
  • ideal für Personen mit Rückenproblemen
  • angenehm weiches Liegegefühl
  • speichert Wärme
  • geräuschfreies Liegen
  • kann auf verstellbaren Lattenrosten verwendet werden

Nachteile:

  • nicht für unruhige Schläfer geeignet
  • ungeeignet für schnell schwitzende Personen







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4. Die Boxspringmatratze

Aktuell sind Boxspringbetten beliebter denn je, was maßgeblich an dem besonderen Komfort liegt, den diese bieten. Eine einfache Variante, um den Komfort eines Boxspringbettes zu erhalten, stellt die Boxspringmatratze dar. So müssen Sie in Ihrem Hotel oder Pflegeheim nicht alle Betten austauschen, sondern nur die Matratzen. 

Boxspringmatratzen sind viel höher als gewöhnliche Matratzen: sie erreichen eine Höhe von ca. 35cm, wohingegen "normale" Matratzen nur zwischen 12- 25cm hoch sind. So wird das Ein- und Aussteigen ins Bett erleichtert, was gerade für ältere Menschen oder Menschen mit Rückenproblemen von Vorteil ist.

In einer Boxspringmatratze sind zwei Federkernmatratzen verbaut, meistens Taschenfederkern- oder Tonnentaschenfederkernmatratzen. Diese Kombi wird mit einem bequemen Topper abgerundet, der ebenfalls in der Matratze verbaut ist. So erhalten Sie eine mehrschichtige Matratze mit einer weichen Außenschicht. Durch die zwei Federkernmatratzen wird eine hervorragende Punktelastizität für eine optimale Stützung der Wirbelsäule gewährleistet. Ebenfalls erhalten Sie einen leicht schwingenden, hohen Liegekomfort.

 

Vorteile:

  • ideale Punktelastizität
  • hohe Stützkraft f. den Körper
  • sehr gut bei allen Rückenproblemen
  • weiches, leicht schwingendes Liegegefühl
  • durch die Höhe ideal für ältere Leute
  • höchster Komfort

Nachteile:

  • relativ teuer
  • ersetzt dennoch kein richtiges Boxspringbett






5. Der Matratzentopper

Um Ihre Matratze noch komfortabler auszustatten, können Sie ganz einfach einen weichen Matratzentopper verwenden. Dieser besteht in der Regel aus Schaumstoff, der sich Ihrem Körper anpasst und eine druckentlastende Wirkung entfaltet. Ein Matratzentopper wird einfach auf die Matratze gelegt und kann in den meisten Fällen mir 4 Eckgummis fixiert werden. Danach beziehen Sie Ihre Betten wie gewohnt.

Besonders dann, wenn Ihre Matratze relativ hart oder sehr dünn ist, ist ein Matratzentopper die ideale Ergänzung, um den Schlafkomfort zu erhöhen. Die Extraschicht wertet so die ganze Matratze noch zusätzlich auf. Bei Doppelbetten mit zwei Einzelmatratzen lässt sich so unter anderem der Zwischenraum dieser Matratzen ausgleichen. ("Besucherritze"). Allerdings sollten Sie beachten, dass Sie Topper eher nicht mit Kaltschaummatratzen verwenden sollten, da dieser die Funktionsweise einer Kaltschaummatratze stören würde. Die Liegezonen bei Kaltschaummatratzen können sonst an ergonomischer Wirkung verlieren.

 

Vorteile:

  • noch weicheres Liegegefühl
  • schützt die Matratze
  • bei Doppelbetten kein Zwischenraum in der Mitte ("Besucherritze")

Nachteile:

  • kann eine weiche Matratze nicht härter machen
  • verbessert keine schlechte Matratze
  • sollte nicht auf Kaltschaummatratzen verwendet werden


Die richtige Matratze für Ihre Gäste in Ihrem Hotel oder Pflegeheim zu finden hängt also maßgeblich davon ab, was für Ihre Gäste am besten passt. Wenn Sie eine umfassende Beratung zum Thema Matratzen wünschen und welche voraussichtlich am besten für Ihr Unternehmen geeignet ist, helfen wir Ihnen gerne weiter! Nutzen Sie hierfür einfach unser Kontaktformular oder rufen Sie uns gleich an: 05222 18040.


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